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Viktoria Komova – Eleganz, Präzision und große Erfolge im Kunstturnen

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von skyfsandra · erstellt am 28.08.2026 01:04

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Viktoria Komova gehört zu den herausragenden Kunstturnerinnen ihrer Generation. Ihr Turnstil verband große technische Schwierigkeit mit außergewöhnlicher Eleganz, klaren Linien und einer Leichtigkeit, die besonders am Stufenbarren und auf dem Schwebebalken sichtbar wurde.

Eckdaten

  • Name: Viktoria beziehungsweise Viktoriia Komova
  • Geboren: 1995 in Woronesch, Russland
  • Sportart: Gerätturnen / Frauen-Kunstturnen
  • Sie begann bereits mit fünf Jahren mit dem Turnen.
  • Ihre erste Trainerin war ihre Mutter Vera Kolesnikova, die 1985 mit der sowjetischen Mannschaft Weltmeisterin wurde.

Ihre wichtigsten sportlichen Erfolge

  • Olympische Jugendspiele 2010 in Singapur: Gold im Mehrkampf, am Sprung und am Stufenbarren sowie Bronze am Boden.
  • Weltmeisterschaften 2011 in Tokio: Weltmeisterin am Stufenbarren, Silber im Mehrkampf und Silber mit der Mannschaft.
  • Olympische Spiele 2012 in London: Silber im Mehrkampf und Silber mit der russischen Mannschaft.
  • Europaspiele 2015 in Baku: Gold mit der Mannschaft.
  • Weltmeisterschaften 2015 in Glasgow: erneut Gold am Stufenbarren. Mit 15,366 Punkten teilte sie sich den Titel mit Fan Yilin, Madison Kocian und Daria Spiridonova. Es war der erste Vierfach-Gleichstand um eine Goldmedaille in der Geschichte der Turn-Weltmeisterschaften.

Zwei Elemente tragen ihren Namen

Komova hat auch im offiziellen Regelwerk bleibende Spuren hinterlassen. Die aktuelle FIG-Liste führt zwei verschiedene Flugelemente am Stufenbarren unter ihrem Namen. Das erste zeigte sie bei den Olympischen Jugendspielen 2010, das zweite bei der Weltmeisterschaft 2011 in Tokio.

Ein nach einer Turnerin benanntes Element ist eine besondere Auszeichnung: Es muss neu sein, einen vorgeschriebenen Schwierigkeitswert erreichen und bei einem anerkannten internationalen Wettkampf erfolgreich gezeigt werden.

Warum sie in Erinnerung bleibt

Nicht allein die Medaillen machen Viktoria Komova besonders. Viele Turnfans erinnern sich vor allem an ihre elegante Körperlinie, ihre fließenden Übergänge und die scheinbare Mühelosigkeit ihrer Übungen. Ihre Karriere wurde wiederholt durch schwere gesundheitliche Probleme und Verletzungen unterbrochen. Trotzdem gelang ihr 2015 ein starkes Comeback, das sie mit einem weiteren Weltmeistertitel krönte.

In unserer Galerie findet ihr mehrere ausgewählte Wettkampfaufnahmen und offizielle Olympia- beziehungsweise FIG-Videos:

https://skyf.de/gallery/album/viktoria-komova/

Quellen

FIG-Athletenprofil:
https://www.gymnastics.sport/site/athletes/bio_detail.php?id=25682

FIG-Bericht zu ihrem Mehrkampfsieg bei den Jugendspielen 2010:
https://www.gymnastics.sport/site/news/displaynews.php?urlNews=141776

FIG-Liste der nach Turnerinnen benannten Elemente:
https://www.gymnastics.sport/publicdir/rules/files/en_1.1%20-%20WAG%20COP%202025-2028.pdf

Viktoria Komova war eine Turnerin, bei der Schwierigkeit und Schönheit keine Gegensätze waren. Genau deshalb sind viele ihrer Übungen bis heute sehenswert.

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